Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: April 2026

§ 1

Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung der SaaS-Plattform „PODYA" (nachfolgend „Plattform"), betrieben von der PODYA GmbH, Musterstraße 1, 80331 München (nachfolgend „Anbieter"), durch den Kunden (nachfolgend „Kunde").

Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2

Vertragsgegenstand

Der Anbieter stellt dem Kunden über das Internet eine webbasierte Softwarelösung für das Leistungssport-Management bereit. Die Plattform umfasst unter anderem Module für:

Trainingsplanung
Athletenverwaltung
Leistungsdiagnostik
Kommunikation
Abrechnung
Organisation

Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif (Starter, Pro oder Elite).

Die Plattform wird als Software-as-a-Service (SaaS) bereitgestellt. Der Kunde erhält ein nicht-exklusives, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die Dauer des Vertragsverhältnisses.

§ 3

Registrierung und Nutzerkonto

Die Nutzung der Plattform setzt eine Registrierung voraus. Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.

Der Kunde ist verantwortlich für die Sicherheit seiner Zugangsdaten und haftet für alle Aktivitäten, die über sein Konto erfolgen. Bei Verdacht auf unbefugte Nutzung ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.

§ 4

Kostenlose Testphase

Neukunden erhalten eine kostenlose Testphase von 30 Tagen ab dem Zeitpunkt der Registrierung. Keine Angabe von Zahlungsinformationen erforderlich.

Während der Testphase steht der volle Funktionsumfang des gewählten Tarifs zur Verfügung.

Die Testphase endet automatisch nach Ablauf von 30 Tagen. Wird kein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen, wird der Zugang zur Plattform eingeschränkt. Der Kunde kann seine Daten innerhalb von 30 Tagen nach Ablauf der Testphase exportieren, danach werden sie gelöscht.

§ 5

Preise und Zahlung

Die aktuellen Preise ergeben sich aus der jeweils gültigen Preisliste auf der Webseite des Anbieters. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Die Abrechnung erfolgt je nach gewähltem Zahlungsintervall monatlich oder jährlich im Voraus. Bei jährlicher Zahlungsweise gewährt der Anbieter einen Rabatt von 20 % auf den monatlichen Listenpreis.

Rechnungen werden elektronisch übermittelt und sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform nach vorheriger Mahnung mit angemessener Fristsetzung zu sperren.

§ 6

Vertragslaufzeit und Kündigung

Monatliche Zahlung

Kündigung zum Ende des Abrechnungsmonats mit 14 Tagen Frist

Jährliche Zahlung

Kündigung zum Ende der Vertragslaufzeit mit einem Monat Frist

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Die Kündigung kann schriftlich oder per E-Mail an support@podya.app erfolgen.

Nach Vertragsende wird der Zugang zur Plattform gesperrt. Der Kunde kann seine Daten innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende exportieren. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten unwiderruflich gelöscht.

§ 7

Verfügbarkeit und Wartung

Angestrebte Verfügbarkeit

99,5 % im Jahresmittel

Geplante Wartungsarbeiten werden mindestens 48 Stunden im Voraus angekündigt und nach Möglichkeit außerhalb der Geschäftszeiten (MESZ) durchgeführt.

Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle aufgrund höherer Gewalt, Störungen bei Drittanbietern oder Umstände, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen.

§ 8

Datenschutz und Datensicherheit

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden und seiner Nutzer gemäß der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der DSGVO. Näheres regelt die Datenschutzerklärung.

Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO.

Die Daten verschiedener Mandanten (Tenants) werden durch technische und organisatorische Maßnahmen strikt voneinander getrennt.

§ 9

Geistiges Eigentum

Alle Rechte an der Plattform, einschließlich Software, Design, Marken und Inhalte, verbleiben beim Anbieter. Der Kunde erhält ausschließlich die in diesen AGB ausdrücklich genannten Nutzungsrechte.

Inhalte, die der Kunde über die Plattform erstellt oder hochlädt, verbleiben im Eigentum des Kunden. Der Kunde räumt dem Anbieter das Recht ein, diese Daten im Rahmen der Vertragserfüllung zu verarbeiten und zu speichern.

§ 10

Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, maximal jedoch auf den vom Kunden in den letzten 12 Monaten gezahlten Vergütungsbetrag.

Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten ausgeschlossen, es sei denn, es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vor.

§ 11

Änderung der AGB

Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit angemessener Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen zu ändern. Änderungen werden dem Kunden per E-Mail mitgeteilt.

Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert. Auf diese Rechtsfolge wird der Anbieter in der Änderungsmitteilung gesondert hinweisen.

§ 12

Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag München.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.